Reisebuchungen im Internet sind einfach und unkompliziert – und meist spart man gegenüber der Beratung im Reisebüro noch ordentlich. Doch wie gut sind die Online-Portale wirklich und wie ist der Kundenservice der Reiseanbieter im Netz?
Diesen Fragen ist das Deutsche Institut für Service-Qualität im Auftrag des Fernsehsenders n-tv nachgegangen. Das Ergebnis: Wer bei einem Problem mit der Online-Buchung die Service-Hotline anruft, dem wird nur selten geholfen. Dafür hört man jede Menge Ausreden wie „Am Telefon machen wir die Beratung nicht“ oder „Da müssten Sie mal auf der Homepage suchen“. Es mangelt an Kompetenz und Freundlichkeit, oder man muss mit langen Wartezeiten rechnen.
Die Studie mischt gerade die gesamte deutsche Reisebranche auf. Leider werden nur die negativen Aspekte veröffentlicht. Das, was aber die meisten Menschen interessiert, nämlich der Preis, wird meist nur nebenbei erwähnt. Tatsache ist aber, dass der Unterschied laut Studie bis zu 50% beträgt!!! Die 3 günstigsten Anbieter sind lastminute.de, ebookers.de und reisen.com.
Ein dominierendes Thema der Studie ist die Verfügbarkeits-Abfrage auf den Webseiten. Hier werden bei einer Suchanfrage alle passenden Angebote aufgelistet – egal, ob sie verfügbar sind oder nicht. Der Kunde müsse aufwendig jedes Angebot einzeln anklicken, um zu sehen, ob es überhaupt buchbar sei, erläutert das Institut. Dies ist leider ein Problem, dass alle Reisevermittler betrifft. Für jeden einzelne Abruf der Verfügbarkeit müssen Vermittler eine Gebühr an die Reiseveranstalter entrichten. Würde das System alle Reisen gleich auf Verfügbarkeit prüfen, wären die Reisen kaum noch zu bezahlen.
Quellen: http://www.kreativ-projekt-blog.de, Deutsche Institut für Service-Qualität, OpenPR